Jahresergebnis
in TCHF
34'410
Erträge netto
in TCHF
1'440'698
Personalaufwand
in TCHF
845'223
Medizinischer Bedarf
in TCHF
309'830
Sonstiger Betriebsaufwand inkl. Abschreibungen
in TCHF
242'508
Mit dem Zusammenschluss der vier St.Galler Spitalverbunde zu HOCH Health Ostschweiz per 1. Januar 2025 wurde im Berichtsjahr eine einheitliche organisatorische und finanzielle Struktur geschaffen. Zur Sicherstellung der Vergleichbarkeit wurde auch das Vorjahr in konsolidierter Form dargestellt.
HOCH Health Ostschweiz schliesst das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinn von CHF 34,4 Mio. ab. Die EBITDA-Marge beträgt 8.5% (Vorjahr: 6.1%). Der Betriebsertrag belief sich auf CHF 1'440,7 Mio. und lag damit um CHF 58,5 Mio. über Vorjahr. Die Ergebnisverbesserung ist im Wesentlichen auf die Leistungsentwicklung, eine verbesserte Kapazitätsauslastung sowie auf einen weiterhin disziplinierten Einsatz der Personalressourcen zurückzuführen.
Das stationäre Leistungsniveau konnte im Geschäftsjahr 2025 leicht verbessert werden. Im stationären Bereich wurden 62’694 Patientinnen und Patienten behandelt (Vorjahr: 62’310), was einem leichten Anstieg von 0.6% entspricht. Die stationären Erlöse entwickelten sich positiv, insbesondere aufgrund eines höheren Case Mix Index von 1,1332 (Vorjahr: 1,0934).
Im ambulanten Bereich wurden 882’327 Behandlungen durchgeführt, was einer Zunahme von 25’586 gegenüber Vorjahr entspricht. Damit setzt sich der strukturelle Trend zur ambulanten Leistungserbringung weiter fort.
Insbesondere unter Berücksichtigung des konstanten Personalbestandes konnte im Geschäftsjahr 2025 eine deutliche betriebliche Leistungssteigerung erzielt werden.
Die durchschnittliche Anzahl Personaleinheiten betrug 5'889 und lag damit auf Vorjahresniveau (5'847). In Verbindung mit der Leistungsentwicklung führte dies zu einer Verbesserung der Personalproduktivität. Der Personalaufwand blieb insgesamt stabil.
Der erhöhte medizinische Sachaufwand steht im Zusammenhang mit der gestiegenen Leistungsmenge. Der sonstige Betriebsaufwand bewegte sich insgesamt auf dem Niveau des Vorjahres.
Im ambulanten Bereich wird unter Berücksichtigung der erwarteten Tarifänderungen im Zusammenhang mit der Einführung von TARDOC ein konstanter Betriebsertrag von über CHF 1,4 Mrd. erwartet, womit das Vorjahresniveau gehalten wird. Mittelfristig wird weiterhin eine EBITDA-Zielmarge von rund 10% angestrebt.
Die tariflichen Rahmenbedingungen, insbesondere die Umstellung von TARMED auf TARDOC sowie deren finanzielle Auswirkungen, bleiben mit erhöhten Unsicherheiten verbunden und stellen weiterhin eine zentrale Herausforderung für die Ergebnisentwicklung dar.
Im Geschäftsjahr 2025 hat HOCH Health Ostschweiz wichtige Grundlagen für eine integrierte, effiziente und langfristig tragfähige Gesundheitsversorgung im Kanton St.Gallen geschaffen.
Wir danken unseren Mitarbeitenden für ihr Engagement und unseren Partnern für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit.