Berichtsteil

Ereignisse 2025

Die Mitarbeitenden von HOCH Health Ostschweiz stellen die spezialisierte und überregionale Zentrumsversorgung sowie die regionale Grundversorgung sicher. Weiter wurden diverse Neuerungen im Spitalbetrieb sowie eine Reihe verschiedener Themen und Projekte umgesetzt.

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Zusammenschluss zu HOCH Health Ostschweiz

Mit dem Jahr 2025 begann für die St.Galler Spitalverbunde ein neues Kapitel: Die vier Spitalverbunde Kantonsspital St.Gallen, Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland, Spital Linth und Spitalregion Fürstenland Toggenburg schlossen sich erfolgreich zu einem Unternehmen zusammen. Unter dem Namen HOCH Health Ostschweiz werden sie gemeinsam zur grössten Gesundheitsversorgerin in der Ostschweiz und profitieren zudem von mehr unternehmerischem Freiraum, um die finanzielle Nachhaltigkeit sicherzustellen.

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KISIM bringt Effizienz und Transparenz in den Klinikalltag

Nach der Einführung des neuen Klinikinformationssystems KISIM in der Geriatrischen Klinik St.Gallen AG sowie an den Spitälern Wil, Linth und Grabs/Altstätten bildete das Roll-out im Kantonsspital St.Gallen und Gesundheitszentrum Rorschach den Abschluss der erfolgreichen Einführung von newKIS im gesamten Unternehmen. Mit dem neuen Klinikinformationssystem KISIM schafft HOCH Health Ostschweiz die Basis für eine standortübergreifend einheitliche Dokumentation. Die Qualität der Berichterstattung wird gesteigert und die Zusammenarbeit mit den Zuweisenden nachhaltig gestärkt. KISIM ist zudem eine wertvolle Unterstützung im Alltag. Es entlastet die Mitarbeitenden, trägt zur Patientensicherheit bei und bildet die Grundlage für weitere Digitalisierungsschritte.

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Operative Führungscrew definitiv gewählt

Die im Dezember 2024 eingesetzte, interimistische Führungscrew von HOCH Health Ostschweiz wird zur festen Lösung. Der Verwaltungsrat hat im Mai 2025 Prof. Dr. med. Simon Wildermuth, der von Oktober 2005 bis Ende 2024 als Chefarzt der Klinik und des Netzwerks für Radiologie und Nuklearmedizin tätig war, zum Chief Executive Officer (CEO) gewählt. Prof. Dr. med. Wolfram Jochum, seit 2008 Chefarzt des Instituts für Pathologie, wurde zum Chief Medical Officer (CMO) gewählt. Stellvertretender CEO wurde Roger Theiler. Der Leiter des Departements Entwicklung & Innovation ist bereits seit 2008 am Kantonsspital St.Gallen tätig und seit Mai 2022 Mitglied der Geschäftsleitung. Stellvertretender CMO wurde Prof. Dr. med. Oliver Bozinov. Der Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie ist seit 2024 Mitglied der Geschäftsleitung.

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Flächendeckende Grund- und Zentrumsversorgung in der Pneumologie

Im Rahmen des Zusammenschlusses zu HOCH Health Ostschweiz hat sich die Klinik für Pneumologie und Schlafmedizin neu ausgerichtet. Ziel ist es, die pneumologische Versorgung im Kanton zu optimieren und die Anbindung an die Hausärztinnen und Hausärzte sowie an die regionalen Spitäler zu stärken. Dafür werden in Grabs, Uznach und Wil First-Level-Pneumologie-Standorte aufgebaut. Diese ermöglichen eine engere Zusammenarbeit mit den Hausarztpraxen und dienen gleichzeitig als erste Anlaufstelle für pneumologische Fragen. So können Abklärungen und Therapien vor Ort durchgeführt werden, während Fälle, die eine hochspezialisierte Medizin benötigen, einen erleichterten Zugang zum Zentrumsspital in St.Gallen erhalten.

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Neues Angebot: Physiotherapie bei Endometriose

Als Ergänzung zur medikamentösen und chirurgischen Behandlung bietet HOCH Health Ostschweiz an den Standorten Kantonsspital St.Gallen, Spital Grabs und Spital Linth neu spezialisierte Physiotherapie bei Endometriose an. Als Teil eines ganzheitlichen, interdisziplinären Behandlungsansatzes bei Endometriose gewinnt die Physiotherapie zunehmend an Bedeutung. Sie kann helfen, Schmerzen zu lindern, das körperliche Wohlbefinden zu stärken und das psychische Gleichgewicht zu fördern. Zum Einsatz kommen individuell abgestimmt auf die Beschwerden der Patientin beispielsweise Beckenbodentherapie, manuelle Techniken, Bewegungstherapie und Entspannungsverfahren.

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HOCH setzt Meilenstein in der orthopädischen Weiterbildung

Das Schulungs- und Trainingszentrum (STZ) von HOCH Health Ostschweiz unterstützt Assistenzärztinnen und -ärzte sowie Fachärztinnen und -ärzte mit modernen, wissenschaftlich fundierten Schulungsangeboten. Der Fokus liegt auf der Steigerung der Fachkompetenz und der medizinischen Qualität. Nun konnte das STZ einen besonderen Erfolg erzielen: swiss orthopaedics hat beschlossen, den von HOCH entwickelten «Educational Hub as a Service (EHaaS) Orthopaedics» künftig schweizweit als Instrument in der Facharztweiterbildung einzuführen.

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Hohe Anerkennung als Weiterbildungsstätte

Die Weiterbildungen haben bei HOCH Health Ostschweiz traditionsgemäss einen sehr hohen Stellenwert. Verschiedene Kliniken verfügen über Weiterbildungen in der Kategorie A, der höchsten Kategorie des Schweizerischen Instituts für ärztliche Weiter- und Fortbildung (SIWF). 2025 haben diverse Bereiche die Anerkennung als Weiterbildungsstätte der Kategorie A erhalten, darunter das Palliativzentrum am Standort Kantonsspital St.Gallen, die Klinik für Gefässchirurgie am Standort Kantonsspital St.Gallen, die Klinik für Neurologie am Standort Kantonsspital St.Gallen und der Fachbereich Allergologie und klinische Immunologie der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie von HOCH Health Ostschweiz in Kooperation mit dem Ostschweizer Kinderspital (OKS).

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Start der neuen Chief Nursing Officer

Der Verwaltungsrat hat Jacqueline Bender per 1. Mai 2025 als Chief Nursing Officer (CNO) gewählt. In ihrer Funktion ist sie auch Mitglied der Geschäftsleitung des Gesamtunternehmens HOCH Health Ostschweiz und steht standortübergreifend dem Departement Pflege & Therapeutische Dienste vor. Jacqueline Bender bringt langjährige Erfahrung auf verschiedenen Führungsstufen mit.

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Gesundheitszentrum Rorschach in Betrieb

Das Ambi Rorschach ist umgezogen und hat einen neuen Namen: Seit dem 31. März 2025 befindet sich das ambulante medizinische Angebot des neuen Gesundheitszentrums Rorschach am Standort Neuseeland in Rorschacherberg. Die umgebauten und modernen Praxisräume bieten die nötige Infrastruktur und Raumkapazität für eine effiziente ambulante Patientenversorgung. Das medizinische Leistungsangebot umfasst das Onkologische Ambulatorium, die Diagnostik-Therapie und Sprechstundenangebote der Kliniken für Gastroenterologie und Hepatologie, der Klinik für Kardiologie, der Kliniken für Allgemein-, Viszeral-, Endokrin- und Transplantationschirurgie, Orthopädie und Traumatologie sowie Urologie.

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Gesamtleitung kantonale Akutgeriatrie und neue Chefärztin der Geriatrischen Klinik AG

Der Verwaltungsrat der Geriatrischen Klinik St.Gallen AG (GK-SG) hat Dr. med. Birgit Schwenk zur neuen Chefärztin der Geriatrischen Klinik AG sowie zur Chefärztin der Akutgeriatrie HOCH Health Ostschweiz gewählt. Sie übernahm per 1. September 2025 die Gesamtleitung der kantonalen Akutgeriatrie und auch die Nachfolge von PD Dr.  med. Thomas Münzer, der per 30. September 2025 in den Ruhestand trat.

Dr. med. Birgit Schwenk bringt 25 Jahre Erfahrung in der Akutgeriatrie im Kanton St.Gallen mit, darunter zehn Jahre an der Geriatrischen Klinik St.Gallen AG. Seit 2009 ist sie in der Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland (SR RWS) tätig, die seit 2025 zu HOCH Health Ostschweiz gehört. Zunächst war sie Leitende Ärztin und seit 2015 Chefärztin der Akutgeriatrie und Palliativmedizin. In dieser Funktion hat sie massgeblich zur Entwicklung geriatrischer und palliativer Versorgungsstrukturen beigetragen und die Geriatrie der SR RWS zu einer Klinik mit Weiterbildungsstatus A ausgebaut.

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Nicole Ruhe – eine Spitaldirektorin für die Standorte Spital Linth und Spital Wil

Per 1. Januar 2025 hat Nicole Ruhe ihre neue Funktion als Spitaldirektorin der Standorte Spital Wil und Spital Linth angetreten. Sie wurde im November 2024 vom Verwaltungsrat gewählt. In ihrer Funktion nimmt Nicole Ruhe mit beratender Stimme Einsitz in die Geschäftsleitung, in der die Spitaldirektorinnen und Spitaldirektoren der Standortgremien von Grabs/Altstätten, Uznach und Wil vertreten sind.

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Forschungserfolge 2025

Diverse Forschungserfolge und Projektunterstützungen konnten verzeichnet werden:

  • Eine wirksame Immuntherapie bei Lungenkrebs beruht auf der Organisation bestimmter Zellstrukturen im Tumorgewebe. In einem Forschungsprojekt haben Forschende am Standort Kantonsspital St.Gallen und die Universität Zürich herausgefunden, wie Immunzellen effizient zu Tumorzellen geleitet werden und so die Wirkung einer Immuntherapie kontrollieren. Die Studie wurde in der renommierten Fachzeitschrift Cell veröffentlicht.
  • In einer internationalen Studie der Klinik für Neurochirurgie wurde die Langzeitprognose von Patientinnen und Patienten mit einer Blutung an der Gehirnoberfläche (konvexen bzw. kortikalen Subarachnoidalblutung) und einer vorübergehenden Gefässverengung (reversiblen zerebralen Vasokonstriktionssyndroms, RCVS) untersucht. Die Studie hat gezeigt, dass das Risiko erneut eine Hirnblutung (hämorrhagischer Schlaganfall) oder einen Gefässverschluss (ischämischer Schlaganfall) zu erleiden sehr gering ist. 94,3 % der Betroffenen hatten sich sehr gut erholt und haben im Alltag keine oder nur minimale Einschränkungen.
  • Eine erste nationale Prävalenzerhebung in Schweizer Alters- und Pflegeheimen zeigte, dass die Infektionsrate und der Antibiotikagebrauch hierzulande im vergleichbaren Rahmen liegt wie in europäischen Ländern. Am Erfassungstag lag bei 2.2% der Bewohnenden eine Infektion vor und 2.7% erhielten eine Antibiotikatherapie. Harnwegsinfektionen und respiratorische Infektionen waren am häufigsten, Aminopenicilline und Nitrofurantoin die häufigsten eingesetzten Antibiotika. Ein Urinkatheter erhöht das Risiko für Infektionen.
  • Dr. med. Rebekka Mendez-Lopez der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie untersucht, ob sich das Immunsystem von Menschen mit schwarzem Hautkrebs (Melanom) unterschiedlich verhält, wenn sie mit Immuntherapien (Immuncheckpoint-Hemmern) behandelt werden. Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) unterstützt das Projekt mit einem Forschungsbeitrag von CHF 403’500 über insgesamt drei Jahre.
  • Verschiedene wissenschaftliche Studien gaben Hinweise darauf, dass das Enzym Squalen Epoxidase (SQLE) bei Prostatakrebs eine wichtige Rolle spielen könnte. Ein bereits seit Langem eingesetztes Medikament namens Terbinafin, das gegen Pilzinfektionen der Haut und Nägel verwendet wird, hemmt dieses Enzym. PD Dr. med. Stefanie Fischer der Klinik für Medizinische Onkologie und Hämatologie untersucht in einer Studie, ob dieses bekannte Medikament auch zur Behandlung von Prostatakrebs eingesetzt werden könnte.
  • In einer Kollaboration zwischen dem Universitätsspital Genf, dem King’s College London und dem Kantonsspital St.Gallen wird über zwei Wintersaisons untersucht, wie sich Atemwegsviren im Spital verbreiten. Auf dieser Grundlage sollen wirksame Massnahmen entwickelt werden, um solche Ansteckungen künftig besser zu verhindern. Die Studie wird vom Schweizerischen Nationalfonds mit CHF 1.4 Mio. unterstützt.
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Intermediate Care Station am Standort Spital Linth zertifiziert

Intermediate Care Stationen (IMC) bilden das Bindeglied zwischen Intensiv- und Normalstationen und haben die Aufgabe, Patientinnen und Patienten zu versorgen, deren Behandlung so schwerwiegend und / oder aufwendig ist, dass sie eine ständige oder engmaschige Überwachung erfordert. Auch am Standort Spital Linth gibt es eine IMC-Station mit sechs Behandlungsplätzen. Im Sommer 2025 wurde diese IMC-Station erfolgreich von der Schweizerischen Interessensgemeinschaft für die Anerkennung von Intermediate Care Units (IG-IMC) zertifiziert.

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Bauprojekt in St.Gallen weiterhin auf Kurs

Im Februar 2025 wurde der Rückbau von Haus 01 abgeschlossen, worauf im Frühjahr 2025 mit dem Neubau Haus 07B gestartet werden konnte. Das fünfgeschossige Haus 07B schliesst auf zwei Seiten nahtlos an das Haus 07A an, wodurch Synergien auf den einzelnen Stockwerken optimal genutzt werden können. In den beiden Untergeschossen werden das medizinische Ambulatorium, Ergo- und Physiotherapieräume, der Hörsaal, die Spitalkapelle sowie Garderoben verortet. Im Erdgeschoss entsteht das gemeinsame Notfallzentrum mit dem Ostschweizer Kinderspital. Die Flächen im 1. Obergeschoss komplettieren die Intensivstation sowie das interventionelle Zentrum und im 2. Obergeschoss verdoppeln die neuen OP-Einheiten die Anzahl der Säle auf 20. Weitere Informationen zu den Bauprojekten bei HOCH Health Ostschweiz unter: www.h-och.ch/bau.

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Fabian Ryffel wird neuer Spitaldirektor in Grabs/Altstätten

Auf Antrag der Geschäftsleitung hat der Verwaltungsrat Fabian Ryffel per 1. Januar 2026 zum neuen Spitaldirektor Grabs/Altstätten gewählt. In dieser Funktion wird er Mitglied des Standortgremiums Grabs/Altstätten und zugleich beisitzendes Mitglied der Geschäftsleitung von HOCH Health Ostschweiz. Der neu gewählte Spitaldirektor verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im Gesundheitswesen und war während seiner bisherigen beruflichen Laufbahn an verschiedenen Standorten von HOCH Health Ostschweiz tätig. Er verantwortete unter anderem die Projektleitung für die Einführung der roboterassistierten Chirurgie am Standort Spital Grabs und wirkte massgeblich am Aufbau integrierter Versorgungsmodelle, ambulanter Angebote und regionaler medizinischer Netzwerke mit.

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Neue geriatrische Tagesklinik in Buchs

Die Geriatrie St.Gallen AG, eine Tochtergesellschaft von HOCH Health Ostschweiz, hat am 1. Oktober 2025 am Standort Neuhof in Buchs eine neue Tagesklinik eröffnet. Mit diesem Angebot werden die ambulante geriatrische Versorgung in der Region weiter gestärkt und die Leistungen der Akutgeriatrie am Standort Spital Grabs optimal ergänzt. Das Angebot der geriatrischen Tagesklinik in Buchs ermöglicht älteren Patientinnen und Patienten, nach einem Spitalaufenthalt oder bei zunehmenden Einschränkungen im Alltag von einer strukturierten, ambulanten Betreuung zu profitieren. Ein spezialisiertes interprofessionelles Team bietet verschiedene Therapien (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie) sowie Aktivierung und Betreuung an. Weitere Informationen: www.geriatrie-sg.ch/leistungsangebot/tagesklinik

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Neubauprojekt in Grabs schreitet voran

Anfang 2025 konnte der Neubau Haus R fertiggestellt und im Februar 2025 der Patientenbetrieb aufgenommen werden. Das Angebot umfasst Adipositassprechstunde, Allgemeinchirurgische Sprechstunde, Endokrinologische Sprechstunde, Gefässsprechstunde, Interdisziplinäre Beckenboden-Sprechstunde, Urogynäkologische Sprechstunde und Wundsprechstunde. Ebenfalls im Haus R verortet wurden die Ernährungs- und Diabetesberatung, die Memory Clinic sowie die Stomaberatung. Der Erweiterungsbau Haus S hat Ende 2025 seine definitive Höhe von sechs Stockwerken erreicht. Im Erdgeschoss wird die Radiologie untergebracht, im ersten Obergeschoss finden Akutgeriatrie und Palliative Care Platz. Im zweiten Obergeschoss sind künftig die Intensivstation und die Stroke Unit zu finden. Das dritte Obergeschoss wird das Brustzentrum beherbergen. Beim angrenzenden Neubau Haus O ist der Rohbau in vollem Gange. Mitte 2026 wird das Gebäude den höchsten Punkt erreichen, bevor anschliessend der Innenausbau beginnt. Im Erdgeschoss von Haus O entstehen ambulante Angebote der Radiologie, in den beiden Obergeschossen Räumlichkeiten für die Onkologie. Beide Gebäude sollen Ende 2027 / Anfang 2028 bezugsbereit sein. Weitere Informationen zu den Bauprojekten unter: www.h-och.ch/bau.

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Modernisierung Radiologie am Standort Spital Wil abgeschlossen

Das Netzwerk Radiologie und Nuklearmedizin hat seine Räumlichkeiten am Standort Spital Wil umfassend modernisiert. Die bildgebenden Geräte, darunter Magnetresonanztomograph (MRT), Computertomograph (CT) und zwei Röntgengeräte, wurden durch Geräte der neuesten Generation und damit mit modernster Technologie ersetzt. Gleichzeitig wurde ein eigener neuer Empfangsbereich sowie ein neuer Aufenthaltsbereich gestaltet. Damit konnten interne Abläufe effizienter gestaltet und zudem der Komfort für die Patientinnen und Patienten erhöht werden.

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Neue Räumlichkeiten für YUNA Ostschweizer Kinderwunschzentrum

Das YUNA – Ostschweizer Kinderwunschzentrum ist umgezogen. Ende 2025 wurde die Praxis auf dem Campus des Standorts Kantonsspital St.Gallen eröffnet. Das Team von YUNA bietet Paaren mit Kinderwunsch umfassende medizinische Betreuung, individuelle Beratung und modernste Behandlungsmöglichkeiten – all das in neuen, grosszügigen und liebevoll gestalteten Räumlichkeiten am Standort Kantonsspital St.Gallen. Mit dem Umzug gewinnt YUNA mehr Platz und eine moderne Umgebung, in der Patientinnen und Paare bestmöglich begleitet werden können.

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Sponsoring FC Rapperswil-Jona

HOCH Health Ostschweiz ist neue Partnerin des FC Rapperswil-Jona in der AXA Women’s Super League. Im Rahmen des Sponsorings übernimmt HOCH Health Ostschweiz am Standort Spital Linth die ärztliche Betreuung bei Heimspielen sowie die medizinischen Check-ups des Teams. So wird gemeinsam für Gesundheit, Leistung und Stärke auf dem Platz gesorgt.

An der Gewerbeausstellung Expo vom 24. bis 26. Oktober 2025 auf dem Grünfeld-Areal in Rapperswil-Jona war HOCH Health Ostschweiz mit einem Stand des Spitals Linth präsent. Nebst Autogrammstunden mit den Spielerinnen und Spielern des FC Rapperswil-Jona wurde das Angebot der Fachbereiche Orthopädie und Traumatologie, Chirurgie sowie Gynäkologie und Geburtshilfe präsentiert.

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Moderne Gebärabteilung am Standort Spital Wil

Um werdenden Eltern eine bestmögliche Betreuung in einer angenehmen Umgebung zu bieten, wurde die Modernisierung der Gebärabteilung in Wil Anfang 2025 erfolgreich abgeschlossen. In drei Etappen wurde die Räumlichkeiten sanft renoviert und an die heutigen Bedürfnisse angepasst. Neue Materialien, moderne Möblierung und ein durchdachtes Lichtkonzept sorgen für eine behagliche Atmosphäre in den Gebärsälen. Es wurde ein Umfeld geschaffen, in dem sich Eltern während der Geburt wohl und gut aufgehoben fühlen. Zusätzlich wurde ein neuer Untersuchungsraum realisiert, der es ermöglicht, ambulante Angebote wie die Hebammensprechstunde weiter auszubauen. Diese bietet werdenden Müttern individuelle Beratung und Unterstützung vor und nach der Geburt.

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Allianz Herzchirurgie ab 2026

Im Oktober 2023 gaben das Kantonsspital St.Gallen, das Stadtspital Triemli (STZ) und das Universitätsspital Zürich (USZ) bekannt, dass sie den gemeinsamen Aufbau einer Allianz im Bereich der Herzchirurgie planen. Dazu unterzeichneten sie eine Absichtserklärung und bewarben sich im Rahmen der Spitalplanung 2024 bei den Kantonen AR / AI / SG um entsprechende Leistungsaufträge. Diese wurden im März 2024 erteilt, jedoch wurde dagegen Einsprache erhoben. Aufgrund des noch laufenden Beschwerdeverfahrens am Bundesverwaltungsgericht werden in der Klinik für Herzchirurgie am  Kantonsspital St.Gallen derzeit keine herzchirurgischen Eingriffe angeboten. Im Rahmen der prä- und postoperativen Betreuung finden jedoch seit 1. Januar 2025 herzchirurgische Sprechstunden statt. Ziel bleibt, im Rahmen der Allianz ein herzchirurgisches Angebot in St.Gallen aufzubauen. Ab dem 1. Januar 2026 tritt daher ein unbefristeter Allianzvertrag zwischen den drei Spitälern in Kraft.

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Vorgezogene Transformation des Spitals Altstätten

Die geplante Umwandlung des Spitals Altstätten in einen rein ambulanten Betrieb erfolgt bereits per Juni 2026 – zwei Jahre früher als ursprünglich vorgesehen. Veränderte Patientenströme, sinkende Fallzahlen und wachsende strukturelle Herausforderungen machen diesen vorausschauenden Schritt sinnvoll. Das stationäre Angebot konzentriert sich künftig am Standort Spital Grabs, wo dank des erfreulichen Baufortschritts rechtzeitig zusätzliche Kapazitäten entstehen. In Altstätten bleibt bis zur Eröffnung des neuen Gesundheitszentrums ein vielseitiges ambulantes Angebot bestehen – mit Sprechstunden, Therapien und Beratungen. Diese frühzeitige Umsetzung stärkt die medizinische Versorgung in der Region nachhaltig und schafft optimale Voraussetzungen für eine bedarfsgerechte regionale Gesundheitsversorgung.

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Verstärkung der bariatrischen Chirurgie am Standort Spital Linth

Die Behandlung von Adipositas ist komplex und erfordert das Zusammenspiel verschiedener medizinischer Fachdisziplinen. Im Adipositaszentrum erfolgen Diagnostik und Therapie von krankhaftem Übergewicht in enger Zusammenarbeit von Spezialistinnen und Spezialisten aus verschiedenen Fachbereichen. Dadurch wird eine umfassende und individuelle Betreuung gewährleistet, sowohl bei konservativen als auch bei chirurgischen Behandlungsansätzen. Der Fachbereich der bariatrischen Chirurgie bietet spezialisierte operative Behandlungsmassnahmen bei schwerer Adipositas an. Zu den häufigsten Eingriffen zählen der Magenbypass und der Schlauchmagen. Per 1. August 2025 übernahm Seraina Oettli die Leitung der bariatrischen Chirurgie am Standort Spital Linth.

Personelles:

  • Per 1. Januar 2025 hat der Verwaltungsrat PD Dr. med. Stefan Bilz, Klinikleiter Endokrinologie und Diabetologie, zum Chefarzt seiner Klinik befördert.
  • Seit dem 1. Januar 2025 wird die operative Führung des kantonalen Netzwerks Radiologie und Nuklearmedizin neu durch eine duale Leitung, bestehend aus dem Chefarzt PD Dr. med. Sebastian Leschka und dem Klinikleiter Fabian Dorner, sichergestellt.
  • Per 1. Januar 2025 hat der Verwaltungsrat PD Dr. med. Dagmar Schmid, Klinikleiterin Psychosomatik und Konsiliarpsychiatrie, zur Chefärztin ihrer Klinik befördert.
  • Per 1. März 2025 hat der Verwaltungsrat Dr. med. Urs Mantel zum Klinikleiter Angiologie ernannt.
  • Per 1. Oktober 2025 wurde Timur Dschioev zum neuen Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie am Standort Spital Linth gewählt.
Organigramm Kennzahlen 2025